veröffentlicht am 11.2.06 von Jim Grund.
Oha, die olympischen Winterspiele haben angefangen. In Turin, also gar nicht so weit weg (haben die da
Schnee?) Bis vor ca. fünf Tagen wusste ich gar nicht, dass da überhaupt was stattfindet. Ist die Medienhysterie diesmal kleiner ausgefallen, weil sich alles um dänische Karikaturen dreht, oder lese ich nicht mehr die richtigen Zeitungen und schaue kein Fernsehen mehr? Ich weiss es nicht. Aber nicht mal Google weiss was darüber: wenn man "Olympische Spiele" eingibt, kommt erst eine Seite über diejenigen von 1936 (Sommer, Berlin, Diktator). Wenn man "Olympische Winterspiele" eingibt, kommt etwas über diejenigen von Salt Lake City 2002, was immerhin schon wieder nicht ganz so lang her ist.
Ich habe
die offizielle Seite schließlich doch noch gefunden, über einen Umweg über Wikipedia. Immerhin hat dieses Großereignis keine lachenden Gesichter als Logo, sondern eine Art sehr wissenschaftlich aussehendes Gitter, das vermutlich Völkerverständigung symbolisieren soll.
Und es hat jetzt schon ein deutscher eine Goldmedaille gewonnen, ein Biathlet. Da es der erste Wettbewerb war, führt Deutschland in der Länderwertung! In SchwarzRotGold-Flaggen gewickelte Massen defilieren jubelnd unter meinem Fenster! (Ach deshalb. 1936? ah nein, falsche Flaggen.)
Aber genug des Medienhypes für heute. Demnächst an dieser Stelle: Kritik eines Autorenfilms (fast) ohne Action.