veröffentlicht am 5.5.06 von Jim Grund.
Ich mag ja die Karl-Marx-Allee, schließlich wohne ich in ihrer Verlängerung, der längst nicht so glamourös benannten Frankfurter Allee. Die "KMA" ist sogar so bedeutend, dass sie eine eigene Webseite hat, nämlich
www.kma-portal.de. Dort erfährt man nicht nur Wissenswertes über Historie und heutige Attraktionen der KMA, sonder die Seite läßt auch die kafkaeske Bürokratie des real existierenden Sozialismus im virtuellen Gewand auferstehen, indem sie eine Navigation bereithält, die stasiartige Angst und Beklemmung auslöst: klickt man am Eingang "keine Bilder" an, weil der eigene Internetanschluss noch dampfgetrieben ist, bekommt man tatsächlich keine Bilder zu sehen. Ohne Bilder ist aber die gesamte Seite nicht zu bedienen, denn alles, auch Texte, bestehen aus Bildern.
Gott Marx sei dank gibt es ganz unten wieder einen Button "Bilder einblenden". Janz einfach, wa? Nur det Formular noch.