Das hier ist eines meiner Lieblingszitate überhaupt. Es ist gar kein Aphorismus, der dazu gedacht ist, für sich allein zu stehen, sondern stammt aus einem Gedicht, dessen restlichen Inhalt ich ziemlich gründlich vergessen habe. Es könnten die letzten Zeilen sein, aber vielleicht auch nicht. Ich möchte denken, dass das das Wesen von Lyrik ist: es gibt keines, aber "keines" in sehr poetischer Weise, ohne dass man genau wüsste, was poetisch ist: Das steht im Gedicht.
The only „national unity“ for us
Is the national unity of poetry, which is meaningless
But only us poets know in what way meaningless
But only us poets know in what way meaningless
Peter Schjeldahl, To the National Arts Council


Zitate


Da hier sonst gerade nicht viel passiert, werde ich mal meine Zitatensammlung nach und nach plündern. Vielleicht jeden Tag eins? Damit würde ich eine Weile durchkommen. Und schon geht es los:
Those whose enduring object is power in this world are only too happy to use without remorse the others, whose aim is of course to transcend all questions of power. Each regards the other as a pack of deluded fools.
Thomas Pynchon, Against the Day



"Weißt du", sagte er zwischen zwei tiefen Zügen, "alle sagen, nur Egoisten nehmen Drogen. Dabei ist das Quatsch." Er machte eine Kunstpause, um sich meiner vollen Aufmerksamkeit zu versichern. "Drogen sind voll alutristisch. Die machen dich häßlicher und die anderen schöner".
Ich seufzte.


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